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Förderung Visegrád-Fonds


Für die Mehrkosten im Zusammenhang mit der
V4+9 CROSS-BORDER INNORAIL
Sektion haben wir eine Förderung des Visegrád-Fonds erhalten

Projektbezeichnung:
V4+9 CROSS-BORDER INNORAIL


Unsere Projektpartner: 

  1. Name der Organisation: POLSKA IZBA PRODUCENTÓW URZĄDZEŃ I USŁUG NA RZECZ KOLEI
    Deutscher Name der Organisation: POLNISCHE EISENBAHNKAMMER
    Gesetzlicher Vertreter: Adam Musial Direktor
    Website: http://www.izbakolei.pl/en

  2. Name der Organisation: ČESKÁ KOMORA AUTORIZOVANÝCH INŽENÝRŮ A TECHNIKŮ ČINNÝCH VE VÝSTAVBĚ
    Deutscher Name der Organisation: TSCHECHISCHE INGENIEURS- UND TECHNIKERKAMMER
    Gesetzlicher Vertreter: Prof. Ing. Alois Materna CSc., MBA, Erster Vizevorsitzender
    Website: www.ckait.cz

  3. Name der Organisation: ŽILINSKÁ UNIVERZITA, FAKULTA ELEKTROTECHNIKY A INFORMAČNÝCH TECHNOLÓGIÍ
    Deutscher Name der Organisation: UNIVERSITÄT SOLLNAU, FAKULTÄT FÜR ELEKTRO- UND INFORMATIONSTECHNOLOGIE
    Gesetzlicher Vertreter: Prof. Ing. Pavol Špánik, PhD., Dekan
    Website: http://fel.uniza.sk/en/

Projektkoordinatorin: Balla Ágnes
E-Mail der Koordinatorin: balla.agnes@innorail.hu

Die zweitägige Sektion wird 2019 als neue Initiative im Rahmen der InnoRail Konferenz erstmalig organisiert.
Wir laden die leitenden Experten der Eisenbahngesellschaften der V4-Länder und benachbarter Mitgliedsländer, sowie der EU-Beitrittskandidaten des Westbalkans zu einem fachlichen Austausch ein. Unser Forum dient der gemeinsamen Reflexion über Herausforderungen, Ergebnisse und zukünftige Entwicklungen im Großraum.

Auf der Tagesordnung ist u.a. die geplante Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen den V4-Hauptstädten. Britische, deutsche und französische Hochgeschwindigkeits-Experten legen ihre Sicht der Dinge dar. Auch das Ausbauprojekt Budapest–Belgrad ist Gegenstand von Präsentationen.

Das detaillierte Programm der beiden Tage wird derzeit mit den Vortragenden abgestimmt. Der Fokus der Veranstaltung ist die Vertiefung und Ausweitung der fachlichen Kooperation.

Die Regierungen der V4-Länder denken über die engeren Staatsgrenzen hinaus in einer weiter gefassten Entwicklungsregion. In diesem Sinn denken auch wir an eine weiter gefasste Kooperation innerhalb der Eisenbahnbranche über die V4-Staatsgrenzen hinaus.

Am Anfang steht die Dissemination von Wissen und der Ergebnisse innovativer Prozesse, im Interesse der Umsetzung der EU-Zielsetzungen für die Eisenbahn im Sinne durchgängiger, einheitlicher Eisenbahnnetze. Ein sicheres, zeitgemäßes, umweltfreundliches, schnelles europäisches Eisenbahnnetz dient der wirtschaftlichen Stärkung der V4-Länder innerhalb der weiter gefassten Mitgliedsstaaten.

Die Visegráder Staatengruppe gilt in wirtschaftlicher Hinsicht als Wachstumsmotor, doch der mangelhafte Ausbaugrad der Infrastrukturnetze beschert ihr einen Wettbewerbsnachteil. Nach dem Westbalkan ist die hiesige Eisenbahninfrastruktur am meisten mit Beschränkungen, technischen Mängeln und fehlender Digitalisierung belastet.

Wir übernehmen eine Pionierrolle, indem wir in Budapest ein fachliches Forum schaffen, an dem die Eisenbahnmanager der V4-Länder und ihrer Nachbarn aus der Region, die gemeinsam mit Ungarn oder in weiterer Folge der EU beigetreten sind. Besonderes Augenmerk widmen wir den Beitrittskandidaten des Westbalkans, die auf diesem Weg am gemeinsamen Denkprozess und an der verstärkten Zusammenarbeit teilhaben können.

Für diese Sektion erwarten wir in erster Linie leitende Manager und Experten der Betreiber von Eisenbahn-Infrastruktur und Fahrzeugen, ihrer Industriepartner, sowie Forscher, Planer, sowie sämtliche theoretischen und praktischen Experten dieser Gebiete, und zwar aus nachstehenden Ländern: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Montenegro, Nord Mazedonien, Österreich, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

Selbstverständlich erwarten wir auch Teilnehmer aus anderen Ländern mit Interesse an diesem Großraum. Das Anmeldeformular ist hier verfügbar: http://innorail2019.hu/en/registration/

Der Visegráder Fonds ist eine internationale Geberorganisation, die im Jahr 2000 von den Regierungen der Visegráder Länder (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn) gegründet wurde, um die regionale Zusammenarbeit zwischen den V4 und anderen Ländern des Großraumes zu fördern, insbesondere auch mit dem Westbalkan und den Ländern der Ostpartnerschaft. Der Fonds verteilt Mittel in Höhe von 8 Millionen € pro Jahr, die von den V4-Ländern paritätisch bereitgestellt werden, im Weg von Förderungen, Stipendien und Künstleraufenthalten. Andere Geberländer haben seit 2012 durch verschiedene Förderprogramme des Fonds weitere 10 Millionen € bereitgestellt (Deutschland, Kanada, Niederlande, Schweden, Schweiz, Südkorea, Vereinigte Staaten).
Die Vision des Fonds ist, dass seine Förderprogramme, Stipendiate und Künstlerförderungen als Katalysator der Verbreitung innovativer Ideen in Mittel- und Osteuropa dienen.